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Jetzt ist Erntezeit!

Das ganze Jahr wurden die Apfelbäume sorgfältig gehegt und gepflegt und nun heißt es für unsere heimischen Obstbauern „Ran an den Apfel“!

Denn die Nachfrage muss gestillt werden! Nach Statista betrug im Jahr 2016 der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch an Früchten 63,3 kg. Der Apfel gehört mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 19,1 kg zu dem Lieblingsobst der Deutschen!

Da fragt man sich doch, wie fing der Eroberungszug des Apfels in unsere Haushalte eigentlich an?>

Der lateinische Name des Apfels lautet „malum“ - „das Böse“. Die Bezeichnung soll daher rühren, dass im biblischen Garten Eden, Adam der Verlockung der Frucht nicht widerstehen konnte. Diese Handlung führte zur Verbannung der Menschen aus dem Paradies. Wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass der Apfel seinen Ursprung in Zentral- und Westasien hat. Die Frucht wurde bereits 10.000 vor Christus in der Region des heutigen Kasachstans angebaut. Die Hauptstadt des Landes heißt Almaty, was laut dem Wissenschaftsmagazin „Planet Wissen" übersetzt „Stadt des Apfels“ heißt. Der Apfel spielte also schon damals eine wichtige Rolle in der Ernährung.>

Im weiteren Verlauf gelangte der Apfel während der Antike über Handelsstraßen nach Europa. Die Römer und Griechen fanden schnell Geschmack an der Frucht und kultivierten den Apfel. Für die Kelten hatte der Apfel eine besondere symbolische Bedeutung. Er stand für den Tod und die Wiedergeburt. Die Germanen verehrten ihn als ein Symbol für Unsterblichkeit. Spätestens mit Steve Jobs erlangte der Apfel als Symbol tatsächlich Unsterblichkeit und wird seitdem nicht nur als Lebensmittel verehrt. Die wirtschaftliche Bedeutung des Apfels spüren wir heute sehr stark. Die Frucht ist mittlerweile in ganz Europa angebaut und gehört zu den Hauptlebensmittel und begegnet uns überall.>

Sie fragen sich sicher, was im süßen Apfel drin steckt und warum er so erfolgreich wurde?

Äpfel eignen sich hervorragend als Snack zwischendurch egal, ob auf Reisen oder am Arbeitsplatz. Sie sind leicht und bequem zu transportieren und weil sie heimisch angebaut werden entfallen lange Transportwege. Dieser Umstand wirkt sich positiv auf die Frische der Frucht aus. Äpfel sind auch aromatisch sehr vielseitig. Es gibt sie süß, säuerlich, saftig oder knackig. Und im Gegensatz zum Schokoriegel beinhalten sie viele wertvolle Inhaltsstoffe! Wir haben hier die wichtigsten Inhaltsstoffe tabellarisch für Sie zusammengetragen.

Nährstoffe je 100 g!

Brennwert

52,0 kcal/ 217,0 kJ

Vitamin A

8 µg

Kohlenhydrate

11,4 g

Beta-Carotin

45 µg

davon Fruchtzucker

5,7 g

Vitamin B1

30 µg

Fett

0,4 g

Vitamin B2

30 µg

Ballaststoffe

2,0 g

Vitamin B3

200 µg

Calcium

7 mg

Vitamin B5

100 µg

Chlorid

2 mg

Vitamin B6

50 µg

Kalium

144 mg

Vitamin B7

1 µg

Magnesium

6 mg

Vitamin B9

4 µg

Natrium

3 mg

Vitamin C

12 µg

   

Vitamin E

490 µg

   

Vitamin K

4 µg

Quelle: http://www.naehrwertrechner.de/cgi-bin/naehrwertrechner.pl

Quelle:https://eatsmarter.de/rezepte/klassischer-bratapfel

 

 

Was bewirken die aufgeführten Inhaltsstoffe?

Äpfel sind wahre Bakterienkiller. Sie sind reich an Vitamin C, B, E und Provitamin A und unerlässlich für den Aufbau einer guten Abwehrkultur. Vor allem im Herbst ist es besonders wichtig für Ihre Mitarbeiter sich gegen die laufenden Grippewellen im Büro zu schützen. Nicht umsonst heißt es: „An apple a day keeps the doctor away.“

Äpfel reduzieren das Risiko an Herz- und Gefäßerkrankungen, Asthma, Lungenfunktionsstörungen, Diabetes und Krebs zu erkranken. Bei den Krebserkrankungen sind dies insbesondere Darm- und Lungenkrebs. Mehrere Studien kommen zu dem Schluss, dass der regelmäßige Verzehr von Äpfeln eine krebsvorbeugende Wirkung hat. Dafür sind vermutlich die in Äpfeln enthaltenen Pektine und Polyphenole verantwortlich.

Sie sehen also der Apfel ist nicht nur vitaminreich, man kann ihn auch auf viele verschiedene Weisen zubereiten! Zum Abschluss finden Sie ein klassisches Bratapfel Rezept, dass gerne mit Kollegen und Mitarbeitern ausprobiert werden kann.

 

Klassischer Bratapfel für 4 Personen:

  • 4 säuerliche Äpfel

  • 80 g Marzipanrohmasse

  • 100 g gemischte Nüsse Mandeln, Haselnüsse und Walnüsse

  • 2 EL Rosinen

  • ½ TL Zimt

  • 2 EL Honig

  • Butter für die Backform

  • 20 g Butter

  • 120 ml Apfelsaft

Für die Vanillesauce:

  • 250 ml Milch

  • 1 Vanilleschote

  • 3 EL Zucker

  • 1 TL Stärke

  • 2 Eigelbe

 

Zubereitung

Heizen Sie den Backofen auf 180°C Unter- und Oberhitze vor.

Geben Sie das Marzipan in eine Schüssel und zerdrücken Sie dieses mit einer Gabel. Die Nüsse und Rosinen klein hacken und dazu geben. Dann Zimt und den Honig untermischen.

Waschen Sie die Äpfel und entfernen Sie den inneren Kern. Stellen Sie die Äpfel in eine gebutterte Backform und füllen Sie diese mit der Nuss-Mazipanmasse. Sollte etwas übrig bleiben, einfach die Masse um die Äpfel herum verteilen. Die Butter in Stückchen darauf verteilen und im Ofen ca. 40 Minuten goldbraun backen. Nach etwa 20 Minuten den Apfelsaft mit ein wenig Wasser angießen.

Für die Vanillesauce nehmen Sie von der Milch 3-4 Esslöffel ab und stellen diese zur Seite. Die restliche Milch mit der aufgeschlitzten Vanilleschote und dem Zucker aufkochen, dann vom Feuer nehmen. Die Speisestärke mit der beiseite gestellten Milch und den Eigelben glatt rühren. In die nicht mehr kochende Milch einrühren und unter Rühren erhitzen (nicht kochen), bis die Masse sämige Saucenkonsistenz aufweist. Nun können Sie die Bratäpfel mit der der Apfelsauce auf tiefen Tellern anrichten, die Vanillesauce einfach darüber gießen und servieren.

 

Wir wünschen Ihnen einen „apfelreichen“ Herbst!

Ihr FruchtFuchs Team!